Räumungstitel

39. Pressemitteilung                                                      Duisburg, 26.2.2016
Richter setzt den Bauwagenbewohnern eine Räumungsfrist bis zum 31.5.2016.
Im Urteilsspruch vor dem Amtsgericht Ruhrort gibt Richter Hilland dem Verein Experimentelles Wohnen e.V. drei Monate Zeit um ihren Platz in
Homberg zu räumen. Er riet den Wagenleuten sich einen neuen Standort zu suchen. Wenn er sich mit der Thematik befasst hätte, dann wüsste er, das das längst versucht
wurde. Die Stadt meinte dazu, in Duisburg gäbe es keine Ersatzgelände.
Ein weiterer Ratschlag seinerseits an die Wagenbewohner war, Gespräche mit der Stadt zu suchen. Auch hier verkennt er die Sachlage.
Alle Terminvorschläge des Anwaltes der Bauwagenmenschen wurden vom Immobilien Management Duisburg grundlos abgelehnt.
Dabei konnte dieser Richter die Gespräche einleiten, indem er die Verhandlung ausgesetzt hätte, bis eine Zusammenkunft erfolgt und eine einvernehmliche Lösung gefunden wäre. Diese Aufgabe eines Richters, einen Vergleich zu fördern und zu fordern, wurde Hilland nicht gerecht.
Er wusste , das am 24.9.2015 in der Bezirksvertretung Homberg/ Ruhrort/ Baerl entschieden wurde, die Wagenburg an Ort und Stelle zu belassen.

Wieso konterkariert er den politischen Willen, der besagt, das die Wägler einen neuen Vertrag bekommen?
Warum ignoriert Hilland, das es hier um Menschen geht und spricht stattdessen von Vollstreckung?
Was bedeutet es, wenn ein Richter meint drei Monate seien ausreichend, um ein 21-jähriges ökologisches und nachhaltiges Projekt zu beenden?

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DIY Openair – 24.4.

(41. Pm.)

mit: the Wavelandgang (Akustik aus Dortmund),
Senor Pilz (Alternative aus Köln),
Bonez (Rap aus Wuppertal),
Fehlschuss (Politpunk aus dem Ruhrgebeat),
Anne Ecke (Rockpunk aus Berlin),
& Support;

am Sonntag, 24.4.2016 um 15 Uhr
auf dem Bauwagenplatz am Ende der Südstraße, 47198 Duisburg-Homberg.
Eintritt frei- Spritkostenspende für die Bands erbeten.

Räumungsverhandlung

Räumungsverhandlung am 1.2.2016 um 9 Uhr im Amtsgericht, Amtsgerichtsstraße 36, 47119 Duisburg-Ruhrort beizuwohnen.

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Duisburger Grüne arbeiten weiter an der Vernichtung des letzten Bauwagenplatzes in der Stadt

31. PM
In der Sondersitzung der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl am 24.9.2015 stimmten die Grünen nicht für den Erhalt des Wagenplatzes. Stattdessen drückten sie einen Eil-Antrag mit der SPD und der Linke durch, bei dem die Bewohner auf zwei Drittel ihrer Fläche verzichten sollen. Also 12 Bewohner und 16 Bauwägen werden darin auf 1000 Quadratmeter eingezwängt.
Diese Marschrichtung wurde von der Gesamtfraktion der Grünen Duisburg in einer Fraktionssitzung vom 23.9.2015 abgestimmt. Was 2013 mit der Kündigungsvorbereitung und 2014 mit der Durchsetzung der Kündigung begann, soll jetzt vollendet werden.

Trotz eines Beschlusses für mehr Wagenplätze, der auf Bundes- und Landesebene der grünen Partei verifiziert wurde, machen die Grünen auf Kreisebene genau das Gegenteil, nämlich die Vernichtung des Wagenplatzes und die Vertreibung der Bewohner aus dem Stadtgebiet.

Auch die zwanzigjährige ökologische, ressourcenschonende und nachhaltige Lebensweise der Menschen auf dem Homberger Platz, brachte diese Politiker nicht dazu, sich für den Erhalt der Wagenburg einzusetzen.

Der Bezirksfraktionsvorsitzende in Homberg Dietmar Beckmann musste inzwischen zugeben, das er den Kündigungsbeschluss für falsch halte.
Jasmin Seiwert (Vorstand Ortsverband Duisburg West) sagte es deutlicher: “Es gibt keinen guten Grund gegen die Wagenburg. Tatsächlich hat es in der gesamten Diskussion rund um die Kündigung bisher kein einziges vernünftiges Argument gegeben, das die Kündigung und die, gelinde gesagt halbherzige Suche nach einem neuen Platz gerechtfertigt hätte.“ (PM vom 22.09.2015 und Wochen Anzeiger vom 23.9.2015).

Was rechtfertigt dann die Dezimierung des Pachtgeländes der Bauwagenplatzbewohner?

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letzte Chance den Bauwagenplatz in Duisburg zu retten

Sondersitzung der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl zum Erhalt des einzigen Bauwagenplatzes in Duisburg.

Am Donnerstag, 24.9.2015 wird es in der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl um den letzten Bauwagenplatz in Duisburg gehen. Das Zünglein an der Waage bei der Abstimmung bilden die Vertreterin der Grünen, Dilan Aydin und der Verteter der Grünen, Dietmar Beckmann. Nach eigener Aussage in der WAZ vom 8.September 2015 möchten diese grünen Volksverteter gegen die Bewohner des Wagenplatzes voten.

Bitte fragen Sie diese Politiker, warum sie gegen ein alternatives Lebenskonzept und den Verein Experimentelles Wohnen e.V., der schon über 20 Jahre Ökologie, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit praktiziert, stimmen.

Fragen Sie weiter, warum die Grünen 2013 die Kündigung vorbereiteten und 2014 durchsetzten?

Weitere Argumente, die für den Erhalt des Wagenplatzes sprechen: Lebensgrundlage von 12 Menschen, 2 Hunden und 1 Katze; Erlebnis- und Lernort für Kinder; Integration von Personen in schwierigen Lebenssituationen; kostenlose Kunst und Kultur (für alle offen); Basisdemokratie nach dem Konsensprinzip; VoKü; teilweise Selbstversorgung; eigene Kompostierung, keine Bodenversiegelung; Müllvermeidung; Recycling, Energiegewinnung durch Sonnenkollektoren; geringer Wasser- und Heizmittelverbrauch…

SPD und Grüne taktieren anstatt zu helfen:

29. PM: Die SPD und der grüne Fraktionsvorsitzende Dietmar Beckmann taktieren mit der Lebensgrundlage der
Bewohner des Bauwagenplatzes in Duisburg-Homberg.

Am Donnerstag, 27.8.2015 reichte die CDU und FDP einen Antrag zum Erhalt der Wagenburg in die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl. Die SPD und Grüne vertagten die Abstimmung. Das heißt, diese beiden Parteien setzen auf Zeit, obwohl sie wissen, das die Räumungsklage längst eingereicht wurde. Insgeheim hoffen SPD und Grüne, das der Bauwagenplatz zum nächsten Termin am 22.10.2015 schon geräumt wurde.
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