Zwangsräumung

61. Pressemitteilung                                                              Duisburg, 12.9.2016

Wie kann die Kündigung des Bauwagenplatzes, die durch Falschaussagen erwirkt wurde, rechtens sein?

Wieso kann die Stadt Duisburg die Wagenbewohner zwangsräumen lassen, obwohl es einen politischen Beschluss der Bezirksregierung Homberg/Ruhrort/Baerl zum Verbleib der Wagenburg an Ort und Stelle gibt?

Der Richter vom Landgericht in Duisburg bezeichnet die Kündigung als rechtens. Er berücksichtigte weder die Kündigungsbeschlussvorlage, die mit Falschaussagen zur Kündigung führte, noch den aktuellen Beschluss der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl vom 24.9.2015, welcher ein Verbleib der Bauwagenbewohner auf reduzierter Fläche vorschreibt.

SPD und Grüne sind nicht gewillt ihren eigenen Beschluss zum Erhalt des ökologischen Vereins in die Realität umzusetzen.

Das Immobilien Management Duisburg brach nach einem Gespräch die Vertragsverhandlungen (über eine Weiternutzung des Grundstücks an der Ehrenstraße 107) mit den Bauwagenbewohnern ab.

Da in Duisburg die Gewaltenteilung nicht funktioniert stehen die Zeichen auf Zwangsräumung eines alternativen Wohnprojektes, das seit über 22 Jahren ressourcenschonend lebt und die Brachfläche in Homberg renaturierte.

Experimentelles Wohnen e.V. (ökologisch und nachhaltig seit 1993)
fredwalt@gmx.de
http://www.bauwagenplatzduisburg.blogsport.eu

Schon über 1955 Unterschriften auf unserer Online-Petition:
https://secure.avaaz.org/de/petitionOberbuergermeister_Soeren_Link_Bezirksvertretung_Homberg_IMD_ua_Der_Bauwagenplatz_DuisburgHomberg_muss_bleiben/?lLrOxib&pv=1

Bisher erklärten sich solidarisch mit dem Bauwagenplatz:
Claire und Josef Krings
Rheinpreußensiedlung,
Freie Künstler: Frank Baier, Marchingband Duisburg, Ror
Düsseldorf, YNG Essen, Schallbruch Herne, Fehlschuss Dortmund.
Freiraumkampagne: Du it yourself.
Barrikade, Moers.
Lokal Harmonie, Ruhrort.
Erdal, Bioladen Homberg.
Mustermensch e.V.
Theater Arbeit Duisburg.
Bürgerinitiative Zinkhüttenplatz.
Kultursprung e.V.
Annegret Keller-Steegmann und Theo Steegmann.
Villa Kunterbunt, Bochum.
Ulli&Norbert, Pro Vita Duisburg.
Sand im Getriebe, Freiburg.
AZ, Mülheim.
Recht auf Stadt Netzwerk Ruhr.
Die Libertäre Gruppe Bochum.
Theorie und Praxis.
Montagsdemo Duisburg.
Avanti Zentrum, Dortmund.
Syntopia.
Friedensforum Duisburg.
Schattenparker Freiburg.
Montagsdemo Saarbrücken.
Netzwerk X.
Die Piraten Duisburg.
CDU Homberg
FDP Homberg
Kunterbunt e.V. Schwerte.
Bauwagenplatz Kiefernstraße, Düsseldorf.
WildWux e. V. Weimar

2. Duisburger Percussionfestival

am Sonntag, den 26.6.

15 Uhr – Trommelworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene
17 Uhr – Marchingband des Duisburger Wagenplatzes
18 Uhr – Pimenta Malagueta

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DIY Openair – 24.4.

(41. Pm.)

mit: the Wavelandgang (Akustik aus Dortmund),
Senor Pilz (Alternative aus Köln),
Bonez (Rap aus Wuppertal),
Fehlschuss (Politpunk aus dem Ruhrgebeat),
Anne Ecke (Rockpunk aus Berlin),
& Support;

am Sonntag, 24.4.2016 um 15 Uhr
auf dem Bauwagenplatz am Ende der Südstraße, 47198 Duisburg-Homberg.
Eintritt frei- Spritkostenspende für die Bands erbeten.

Räumungsverhandlung

Räumungsverhandlung am 1.2.2016 um 9 Uhr im Amtsgericht, Amtsgerichtsstraße 36, 47119 Duisburg-Ruhrort beizuwohnen.

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Duisburger Grüne arbeiten weiter an der Vernichtung des letzten Bauwagenplatzes in der Stadt

31. PM
In der Sondersitzung der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl am 24.9.2015 stimmten die Grünen nicht für den Erhalt des Wagenplatzes. Stattdessen drückten sie einen Eil-Antrag mit der SPD und der Linke durch, bei dem die Bewohner auf zwei Drittel ihrer Fläche verzichten sollen. Also 12 Bewohner und 16 Bauwägen werden darin auf 1000 Quadratmeter eingezwängt.
Diese Marschrichtung wurde von der Gesamtfraktion der Grünen Duisburg in einer Fraktionssitzung vom 23.9.2015 abgestimmt. Was 2013 mit der Kündigungsvorbereitung und 2014 mit der Durchsetzung der Kündigung begann, soll jetzt vollendet werden.

Trotz eines Beschlusses für mehr Wagenplätze, der auf Bundes- und Landesebene der grünen Partei verifiziert wurde, machen die Grünen auf Kreisebene genau das Gegenteil, nämlich die Vernichtung des Wagenplatzes und die Vertreibung der Bewohner aus dem Stadtgebiet.

Auch die zwanzigjährige ökologische, ressourcenschonende und nachhaltige Lebensweise der Menschen auf dem Homberger Platz, brachte diese Politiker nicht dazu, sich für den Erhalt der Wagenburg einzusetzen.

Der Bezirksfraktionsvorsitzende in Homberg Dietmar Beckmann musste inzwischen zugeben, das er den Kündigungsbeschluss für falsch halte.
Jasmin Seiwert (Vorstand Ortsverband Duisburg West) sagte es deutlicher: “Es gibt keinen guten Grund gegen die Wagenburg. Tatsächlich hat es in der gesamten Diskussion rund um die Kündigung bisher kein einziges vernünftiges Argument gegeben, das die Kündigung und die, gelinde gesagt halbherzige Suche nach einem neuen Platz gerechtfertigt hätte.“ (PM vom 22.09.2015 und Wochen Anzeiger vom 23.9.2015).

Was rechtfertigt dann die Dezimierung des Pachtgeländes der Bauwagenplatzbewohner?

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letzte Chance den Bauwagenplatz in Duisburg zu retten

Sondersitzung der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl zum Erhalt des einzigen Bauwagenplatzes in Duisburg.

Am Donnerstag, 24.9.2015 wird es in der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl um den letzten Bauwagenplatz in Duisburg gehen. Das Zünglein an der Waage bei der Abstimmung bilden die Vertreterin der Grünen, Dilan Aydin und der Verteter der Grünen, Dietmar Beckmann. Nach eigener Aussage in der WAZ vom 8.September 2015 möchten diese grünen Volksverteter gegen die Bewohner des Wagenplatzes voten.

Bitte fragen Sie diese Politiker, warum sie gegen ein alternatives Lebenskonzept und den Verein Experimentelles Wohnen e.V., der schon über 20 Jahre Ökologie, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit praktiziert, stimmen.

Fragen Sie weiter, warum die Grünen 2013 die Kündigung vorbereiteten und 2014 durchsetzten?

Weitere Argumente, die für den Erhalt des Wagenplatzes sprechen: Lebensgrundlage von 12 Menschen, 2 Hunden und 1 Katze; Erlebnis- und Lernort für Kinder; Integration von Personen in schwierigen Lebenssituationen; kostenlose Kunst und Kultur (für alle offen); Basisdemokratie nach dem Konsensprinzip; VoKü; teilweise Selbstversorgung; eigene Kompostierung, keine Bodenversiegelung; Müllvermeidung; Recycling, Energiegewinnung durch Sonnenkollektoren; geringer Wasser- und Heizmittelverbrauch…

SPD und Grüne taktieren anstatt zu helfen:

29. PM: Die SPD und der grüne Fraktionsvorsitzende Dietmar Beckmann taktieren mit der Lebensgrundlage der
Bewohner des Bauwagenplatzes in Duisburg-Homberg.

Am Donnerstag, 27.8.2015 reichte die CDU und FDP einen Antrag zum Erhalt der Wagenburg in die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl. Die SPD und Grüne vertagten die Abstimmung. Das heißt, diese beiden Parteien setzen auf Zeit, obwohl sie wissen, das die Räumungsklage längst eingereicht wurde. Insgeheim hoffen SPD und Grüne, das der Bauwagenplatz zum nächsten Termin am 22.10.2015 schon geräumt wurde.
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Räumungsklage

Die Stadt Duisburg reicht die Räumungsklage ein.

Laut eines Berichtes der WAZ vom 13.8.2015 reichte die Stadt jetzt Räumungsklage, beim Amtsgericht in Ruhrort, ein. Obwohl die Wagenleute und ihr Anwalt immer wieder das Gespräch gesucht und für beide Seiten annehmbare Kompromissvorschläge unterbreitet haben, bleibt die SPD bei Ihrer „harten Linie“: Nicht reden, sondern über die Köpfe der Betroffenen weg regierend.

In dieser antidemokratischen Regierungsweise mit der Diskriminierung und Vertreibung von Schülern, Auszubildenden, Studenten, Handwerkern, Künstlern und Musikern tritt die menschenverachtende Sichtweise dieser Politiker deutlich zu Tage. Volksvertreter, die Minderheiten der Stadtgesellschaft nicht schützen, sondern bekämpfen, präsentieren damit ihre wahre, einfältige Gesinnung und werden dem Wählerauftrag nicht gerecht. Die Zwangsräumung kostet die Stadt und damit den Steuerzahler viel Geld. Der Bürger verdient eine dialogbereite Politik. Doch die Stadtspitze tritt die Bürgerinteressen mit Füßen, was sich auch mit der Platanenabholzung am Hauptbahnhof, mitten in einem Bürgerbegehren zeigte.

Wir kämpfen weiter gegen eine solche Politik, die mit Hundertschaften der Polizei durchgesetzt wird, weil sinnvolle Argumente fehlen.

Besuchen Sie unsere Mahnwache mit Bauwagen am Hauptbahnhof.

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