25. April: Tanz oder gar nicht! – Tanzdemo für Freiräume in Duisburg, Dortmund und anderswo.

Paschmann in the box

Es wird brenzlich. Der Bauwagenplatz wird eine Räumungsklage erhalten, falls er nicht bis zum Ende des Monats geräumt wird. Für den Erhalt des Bauwagenplatzes, für Freiräume in Duisburg, im ganzen Ruhrgebiet und gegen Schikanen aus Stadtverwaltung und Stadtrat gehen wir gemeinsam auf die Straße und tanzen für unser Recht auf Stadt. Denn wir sind die Stadt!

Sag es weiter, komm mit und schwinge mit uns demonstrativ das Tanzbein am
Samstag den 25. April ab 18 Uhr vor dem Duisburger Hbf.
Diese Demo hat keinen Platz für rechte Spinner oder andere Diskriminierung. Übrigens sollten Parteifahnen bei der ganzen Verantsaltung im Hintergrund gehalten werden.

7. Pressemitteilung:

Stadt Duisburg fährt die „harte Linie“ und handelt gegen die Bewohner des Wagenplatzes.

Letzte Woche übergaben Vertreter des Immobilien Management Duisburg einen Brief an die Wagenburg in Homberg. Darin wird der Räumungstermin auf den 30.4.2015 festgesetzt. Den BauwagenplatzbewohnerInnen wird also bis Ende des Monats Zeit gelassen den Platz an der Ehrenstraße zu räumen.

Trotz aller Kompromissvorschläge der Wagenbewohner halten die Politiker: Hans-Joachim Paschmann (Bezirksbürgermeister), Hans-Gerd Bosch (Bezirksvorsitzende der SPD), Udo Vohl (SPD-Mitglied im Stadtrat) und Thomas Krützberg (Dezernent für Familie, Bildung und Kultur) an ihrer Linie fest, den kulturellen und künstlerischen Freiraum zu beerdigen. Mit der Vernichtung des Lebensraumes stehen auch die Existenzgrundlagen der Schüler, Auszubildenden, Studenten, Handwerker und Musiker auf dem Spiel.

Bei der mehrfach gestellten Frage, wo die Menschen mit ihren Bauwägen denn hin sollen, gab es keine Hilfe von den Volksvertretern, obwohl das Wagenburg-Projekt schon über 20 Jahre besteht.

Für diese in Homberg lebenden Volksvertreter: Paschmann, Bosch, Vohl und Krützberg steht fest, das das alternative, ökologische Leben nicht zu ihrem Stadtteil und nicht zu Duisburg passt. Die zwölf Menschen, drei Hunde, zwei Katzen und der Verein Experimentelles Wohnen e.V. werden Opfer einer Politik, die Minderheiten ausgrenzt und abschiebt.

Die WagenplatzbewohnerInnen demonstrieren weiter am Samstag, 25.4.2015 um 18 Uhr am Duisburger Hbf: Tanz oder gar nicht für Freiräume in Duisburg, Dortmund und anderswo!

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