Kategorie: Presse

Veröffentlichungen, Pressemitteilungen und öffentliche Kommentare

Duisburger Grüne arbeiten weiter an der Vernichtung des letzten Bauwagenplatzes in der Stadt

31. PM
In der Sondersitzung der Bezirksvertetung Homberg/Ruhrort/Baerl am 24.9.2015 stimmten die Grünen nicht für den Erhalt des Wagenplatzes. Stattdessen drückten sie einen Eil-Antrag mit der SPD und der Linke durch, bei dem die Bewohner auf zwei Drittel ihrer Fläche verzichten sollen. Also 12 Bewohner und 16 Bauwägen werden darin auf 1000 Quadratmeter eingezwängt.
Diese Marschrichtung wurde von der Gesamtfraktion der Grünen Duisburg in einer Fraktionssitzung vom 23.9.2015 abgestimmt. Was 2013 mit der Kündigungsvorbereitung und 2014 mit der Durchsetzung der Kündigung begann, soll jetzt vollendet werden.

Trotz eines Beschlusses für mehr Wagenplätze, der auf Bundes- und Landesebene der grünen Partei verifiziert wurde, machen die Grünen auf Kreisebene genau das Gegenteil, nämlich die Vernichtung des Wagenplatzes und die Vertreibung der Bewohner aus dem Stadtgebiet.

Auch die zwanzigjährige ökologische, ressourcenschonende und nachhaltige Lebensweise der Menschen auf dem Homberger Platz, brachte diese Politiker nicht dazu, sich für den Erhalt der Wagenburg einzusetzen.

Der Bezirksfraktionsvorsitzende in Homberg Dietmar Beckmann musste inzwischen zugeben, das er den Kündigungsbeschluss für falsch halte.
Jasmin Seiwert (Vorstand Ortsverband Duisburg West) sagte es deutlicher: “Es gibt keinen guten Grund gegen die Wagenburg. Tatsächlich hat es in der gesamten Diskussion rund um die Kündigung bisher kein einziges vernünftiges Argument gegeben, das die Kündigung und die, gelinde gesagt halbherzige Suche nach einem neuen Platz gerechtfertigt hätte.“ (PM vom 22.09.2015 und Wochen Anzeiger vom 23.9.2015).

Was rechtfertigt dann die Dezimierung des Pachtgeländes der Bauwagenplatzbewohner?

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SPD und Grüne taktieren anstatt zu helfen:

29. PM: Die SPD und der grüne Fraktionsvorsitzende Dietmar Beckmann taktieren mit der Lebensgrundlage der
Bewohner des Bauwagenplatzes in Duisburg-Homberg.

Am Donnerstag, 27.8.2015 reichte die CDU und FDP einen Antrag zum Erhalt der Wagenburg in die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl. Die SPD und Grüne vertagten die Abstimmung. Das heißt, diese beiden Parteien setzen auf Zeit, obwohl sie wissen, das die Räumungsklage längst eingereicht wurde. Insgeheim hoffen SPD und Grüne, das der Bauwagenplatz zum nächsten Termin am 22.10.2015 schon geräumt wurde.
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Räumungsklage

Die Stadt Duisburg reicht die Räumungsklage ein.

Laut eines Berichtes der WAZ vom 13.8.2015 reichte die Stadt jetzt Räumungsklage, beim Amtsgericht in Ruhrort, ein. Obwohl die Wagenleute und ihr Anwalt immer wieder das Gespräch gesucht und für beide Seiten annehmbare Kompromissvorschläge unterbreitet haben, bleibt die SPD bei Ihrer „harten Linie“: Nicht reden, sondern über die Köpfe der Betroffenen weg regierend.

In dieser antidemokratischen Regierungsweise mit der Diskriminierung und Vertreibung von Schülern, Auszubildenden, Studenten, Handwerkern, Künstlern und Musikern tritt die menschenverachtende Sichtweise dieser Politiker deutlich zu Tage. Volksvertreter, die Minderheiten der Stadtgesellschaft nicht schützen, sondern bekämpfen, präsentieren damit ihre wahre, einfältige Gesinnung und werden dem Wählerauftrag nicht gerecht. Die Zwangsräumung kostet die Stadt und damit den Steuerzahler viel Geld. Der Bürger verdient eine dialogbereite Politik. Doch die Stadtspitze tritt die Bürgerinteressen mit Füßen, was sich auch mit der Platanenabholzung am Hauptbahnhof, mitten in einem Bürgerbegehren zeigte.

Wir kämpfen weiter gegen eine solche Politik, die mit Hundertschaften der Polizei durchgesetzt wird, weil sinnvolle Argumente fehlen.

Besuchen Sie unsere Mahnwache mit Bauwagen am Hauptbahnhof.

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Der blaue Bauwagen auf dem Dellplatz

Seit heute steht ein königsblauer Bauwagen auf dem Dellplatz.
Weist dieser auf das letzte Zusammentreffen der beiden blau-weißen Mannschaften hin?
Wird an dem Wagen eine Wanderausstellung von Franz Marc stattfinden?
Oder gibt es in dem Mobil Kammermusik mit besonderer Akustik?

Ganz ehrlich wir wissen es noch nicht und möchten es Ihnen selbst überlassen das Rätsel der Sphinx zu lösen, indem Sie von Freitag bis Sonntag das Platzhirsch-Festival besuchen. Am und um das Dellviertel gibt es vieles zu sehen; noch mehr zu hören und vielleicht sogar was zu erleben.

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Erfolgreiche Informationsveranstaltung der Bauwagenplatzbewohner

12. PM

Am Sonntagnachmittag veranstalteten die Wagenbewohner aus Homberg eine Infoveranstaltung zum Leben im Wagen, die auf reges Interesse stieß.

Viele Menschen blieben stehen, um sich die Bildercollagen zu betrachten oder um Fragen zu stellen. So konnte in kurzer Zeit viele Unterschriften für den Erhalt den Bauwagenplatzes in Duisburg gesammelt werden.

Musikalisch wurde die Kundgebung von Violinistin Marta ausgemalt, wobei Piotrek, an der Djembe, rhythmische und harmonische Akzente setzte.

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8. PM: Gegendarstellung zur Behauptung es gäbe kein Alternativgelände

In dem WAZ-Artikel vom 21.4.2015 mit dem Titel: Wagenburg-Bewohner müssen Platz räumen ist die Aussage der Stadtsprecherin, „geeignete Alternativstandorte stehen leider nicht zur Verfügung“ nicht richtig.
Beim Gespräch Ende März mit Claudia Leisse von den Grünen und Jugendamtsleiter Pethke erzählte er das ein Ersatzgelände vorhanden sei. Beim anschließenden Anruf beim Immobilien Management Duisburg, um die genaue Adresse des Geländes zu erfragen, kam als Antwort, das der IMD jetzt die harte Linie fahre und den Bauwagenplatz räumen werde.

Wir wissen auch aus der Zeitung, das es in Kaßlerfeld ein zweites Gelände gibt, das für Flüchtlinge geplant war und zumindest übergangsweide als Wagenplatz in Frage kommt.

Es stellt sich einfach so dar, das die Stadt Duisburg und das IMD unser Wagenburg-Projekt und unseren Verein Experimentelles Wohnen e.V. nicht mehr in der Stadt möchten.
Der Chef vom IMD Herr Rohde sagte uns auch persönlich, das es keinen Freiraum in Duisburg geben werde, solange er diese Position inne habe.

Experimentelles Wohnen e.V.

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6. PM – Subversiver Beitrag auf den Duisburger Akzenten

Das Exponat "Heimat und Process" ein Exponat der 36. Duisburger Akzente
Das Exponat „Heimat und Process“ ein Exponat der 36. Duisburger Akzente

„Wir freuen uns sehr darüber, auf den Duisburger Akzenten unsere drohende Heimatlosigkeit öffentlich thematisieren zu können.“, so Gerlinde Ruh vom Duisburger Bauwagenplatz über die neue Skulptur Heimat und Process. Und weiter: „Unser romantisches Fleckchen Heimat erfährt eine immer näher rückende Beerdigung durch die Lokalpolitik und die Stadtverwaltung.“.

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